Trainingsplan zum Maxkraft Legday

Trainingsplan zum Maxkraft Legday

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IN EIGENER SACHE

Die von mir geschriebenen Texte, beruhen auf meine persönlichen Erfahrungen, Meinungen, Ansichten und dem Stand der mir vorliegenden Informationen. Daher können Sie vom Stand der Wissenschaft, Verbände, Politik und Fachkenntnissen abweichen.

Bei Fragen, Anregungen, Ideen oder auch Kooperationsanfragen schreibt einfach eine E-Mail an info@storchi-cycling.de oder über das Kontaktformular. Ich beantworte alle Anfragen, so schnell es mir möglich ist, solltet ihr aber mal das Gefühl haben, dass ich euch vergessen habe, hakt einfach noch mal nach.

TRAININGSPLAN ZUM MAXKRAFT LAGDAY

Krafttraining ist wichtig. Auch im Radsport kann das natürlich nicht schaden. Deshalb hat Andreas vom Team Euch mal einen Plan zusammen- und hier zur Verfügung gestellt.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich hier um einen Plan für Maximalkraft der Beine. Bei einer sauberen Ausführung und genug Pausen ist man hier gut 90 Minuten im Kraftraum anzutreffen. Auch richtet sich dieser Plan an Leute, welche die Ausführung der Übung sicher beherrschen oder einen Trainer zur Überwachung vor Ort dabei haben. Im Allgemeinen ist es auch empfehlenswert Krafttraining zu zweit auszuführen, um sich gegenseitig zu helfen und abwechseln zu können.

Inhalt mit freundlicher Unterstützung von Andreas zur Verfügung gestellt.

Aufwärmen

Beine und Oberkörper ca. 20 Minuten aufwärmen. Wichtig ist, dass vor allem der Beckenbereich gelockert wird und sich nicht starr anfühlt. Stabil ist gut, starr ist nicht gut. Ansonsten vor der ersten Übung hier noch auflockern. Bei den Kniebeugen und beim Deadlift ist ein „Gewichthebergürtel“ ggf. eine sehr sinnvolle Investition, wenn man wirklich in den Grenzbereich gehen will.

1. Übung: Kniebeuge – Langhantel

4 Sätze
15-20 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 10 kg.
Pause zwischen den Sätzen 30 Sekunden.

6 Sätze
mit  3-4 Wiederholungen – Maximalgewicht

4 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, mehr Scheiben!
Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist
der Fokus.

Ausführung: Einatmen bei der Abwärtsbewegung und zähle 2 Sekunden (Einundzwanzig, Zweiundzwanzig …) nach unten, bewusst in der Bewegung, sowohl bei leichtem als auch bei hohem Gewicht. Ausatmen bei der Aufwärtsbewegung und zähle 2 Sekunden in der Aufwärtsbewegung mit, gehe dann oben nicht voll in die Kniestreckung  (5 bis 10 % Reserve) und halte den vorgeschobenen Totpunkt 1 Sekunde bevor es wieder nach unten geht. – Von vorn.

2. Übung: Oberschenkelstrecker

5 Sätze
15-20 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 5 kg.
Pause zwischen den Sätzen 45 Sekunden.

8 Sätze
4-6 Wiederholungen – Maximalgewicht

6 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, mehr Scheiben oder mit dem Strecker weiter in den Süden im Gerät. Wenn mit der hohen Anzahl Sätze das Gewicht reduziert werden muss (mehr als zweimal geht nicht), mit Maß reduzieren.

Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist, wie immer, der Fokus.

Ausführung: Ausatmen bei der Streckbewegung  und zähle 2 Sekunden nach oben in die Streckung, bewusst in der Bewegung, sowohl bei leichtem als auch bei hohem Gewicht. Beinstreckung 2 Sekunden halten, danach in der Entlastung unter Einatmen 3 Sekunden nach unten bewegen. – Von vorn.

3. Übung: Kniebeuge einbeinig, Ausfallschritt, Kurzhantel

4 Sätze
10-15 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 10 kg (Gesamt, 5 kg pro Seite).
Pause entfällt wegen fliegendem Wechsel zwischen den Beinen.

4 Sätze
3-4 Wiederholungen – Maximalgewicht

4 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, schwerere Hanteln.

Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist der Fokus.

Ausführung: Einatmen bei der Abwärtsbewegung und zähle 2 Sekunden nach unten, bewusst in der Bewegung, sowohl bei leichtem als auch bei hohem Gewicht. Ausatmen bei der Aufwärtsbewegung und zähle 2 Sekunden in der Aufwärtsbewegung mit, gehe dann oben nicht voll in die Kniestreckung (15 bis 20 % Reserve) und halte den vorgeschobenen Totpunkt 1 Sekunde bevor es wieder nach unten geht. – Von vorn.

4. Übung: Romanian Deadlift

5 Sätze
8-10 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 10 kg.
Pause zwischen den Sätzen 90 Sekunden.

3 Sätze
4-6 Wiederholungen – Maximalgewicht

6 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, mehr Scheiben.
Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist, wie immer, der Fokus.

Ausführung: Ausatmen bei der Streckbewegung  und zähle 2 Sekunden nach oben in die Streckung, bewusst in der Bewegung, sowohl bei leichtem als auch bei hohem Gewicht. Streckung kurz halten, kontrollierter Übergang, danach in der Entlastung unter Einatmen 3 Sekunden nach unten bewegen. – Von vorn.

Danach 5 Minuten Pause, lockern

5. Übung: Beinbeuger, vorgebeugt

Hier bitte genau reinfühlen, wie sich das nach dem Deadlift anfühlt.

4 Sätze
10-15 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 10 kg.
Pause zwischen den Sätzen 60 Sekunden.

4 Sätze
4-6 Wiederholungen – Maximalgewicht

6 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, mehr Scheiben oder Pakete.
Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist, wie überraschend, der Fokus.

Ausführung: Ausatmen, flüssige Bewegung beim Anziehen und Einatmen in flüssige Entlastungsbewegung über ca. 3 Sekunden. – Von vorn.

6. Übung: Beinpresse – Schuhe!

6 Sätze
10-12 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 15-20 kg. Pause zwischen den Sätzen 60 Sekunden. Oder so lange wie Du halt zum Umladen brauchst

4-6 Sätze
3-4 Wiederholungen – Maximalgewicht

4 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, mehr Scheiben. An dieser Stelle ist es dann auch im Workout ok, wenn man mit den zunehmenden Sätzen Gewicht reduziert, weil keine volle Erholung mehr generiert werden kann.

Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist der Fokus. Zwischendrin bitte gerne bewegen, um das Blut zu verteilen.

Ausführung: Einatmen in der Abwärtsbewegung und zähle 2 Sekunden (Hans-Dieter, Hildegard-Brunhild) nach unten, bewusst in der Bewegung, sowohl bei leichtem als auch bei hohem Gewicht. Ausatmen bei der Aufwärtsbewegung und zähle 2 Sekunden (Torben-Hendrik, Jan-Olaf-Dieter) in der Aufwärtsbewegung mit, gehe dann oben nicht voll in die Kniestreckung  (5 bis 10 % Reserve) und halte den vorgeschobenen Totpunkt 1 Sekunde bevor es wieder nach unten geht. – Von vorn.

7. Übung: Wade stehend (ideal), sitzend (geht auch)

Wade ist immer speziell, da der Muskel unglaublich viel kumulierte Kraft hat und unterschiedlichst ausgeprägt ist. Hier muss  sehr detailliert nachregulieren. Schuhe!

4 Sätze
10-15 Wiederholungen

Beginne mit leichtem Gewicht und steigere in jedem Satz um ca. 10 bis 15 kg.

6 Sätze
5-7 Wiederholungen – Maximalgewicht

7 Wiederholungen
sollen wirklich das Maximum sein, wenn mehr geht, mehr Scheiben oder mit dem Stecker weiter in den Süden im Gerät. Pause zwischen den Sätzen bis zur gefühlten vollen Erholung. Die Ausführung ist, auch jetzt noch, der Fokus.

Ausführung: Ausatmen, konzentrierter Push, langsame Entlastung, Einatmen.

Damit kann erst einmal gestartet werden.

Ideal ist es auch, die Übungen in der Abfolge zu variieren. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der Körper soll sich lieber fragen, „was kommt jetzt?“.

Beginnen sollte man jedes Mal mit der Kniebeuge Langhantel, da hier die technische Ausführung in der gesamten Muskulatur Anforderungen formuliert, denen man erholt Rechnung tragen sollte.

Zudem sollte die Beinpresse nie zu nah an den Beugen sein und eher der finale Abschuss. Jedenfalls dann, wenn man Rad fährt und nicht den Fokus auf Masse hat.

Trainingszeit ist nach wie vor nicht zu verachten, es sammelt sich sehr streng an. Ich gehöre aber der alten Idee der klaren Vorbereitung des Muskels / der  Muskeln an, da diese Verletzungen vermeidet und gerade im MaxKraft-Bereich ideal vorbereitet, da der Fokus auf den Spitzen gelegt wird.

Wir freuen uns natürlich darauf, wenn der Plan mal genutzt wird und wir Rückmeldung bekommen. Aber denkt immer daran, das Motto in unserem Team lautet: #geheultwirderstunterderdusche (geheult wird erst unter der Dusche).

Bildnachweis

Alle Bilder in diesem Beitrag sind von Privat.

Zwangspause

Zwangspause

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Die von mir geschriebenen Texte, beruhen auf meine persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Ansichten.
Diese beruhen auf meinen Stand der Informationen. Daher können Sie auch von Informationen aus Wissenschaft, Verbände, Politik und Fachkenntnissen abweichen.

Auch können die Berichte durch Abbildungen von Logos auf Trikots, Bildern oder durch explizite Nennung von Sponsoren und Produkten, Werbung enthalten.

Bei Fragen, Anregungen, Ideen oder auch Kooperationsanfragen schreibt einfach eine E-Mail an info@storchi-cycling.de oder über das Kontaktformular. Ich beantworte alle Anfragen, so schnell es mir möglich ist, solltet ihr aber mal das Gefühl haben, dass ich euch vergessen habe, hakt einfach noch mal nach.

Hinweis in eigener Sache

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Start Nordschwarwald Trophy

#offseason mal anders

Storchi

Berichtet von seiner Zwangspause

Einfach mal die Füße still halten und Pause machen. Nicht so mein Ding. War es noch nie und wird es wohl auch nie werden. Man ist auch einfach mal so wie man ist. Wer es aber kann und in einer Pause befindet oder war, hat definitiv nichts verkehrt gemacht. Ganz im Gegenteil.

Nach einer Saison ist so eine Offseason, wie man so schön sagt, für die Erholung des Körpers als auch die mentale Verfassung definitiv eine Wohltat.

Ich schaffe das vielleicht mal 3-4 Tage am Stück. Dann wird es für mich anstrengend, das Rad stehenzulassen oder die Laufschuhe nicht zu schnüren. Gewiss nicht aus Angst vor Verlust an Fitness. Es fehlt etwas, die Bewegung, das draußen sein, abschalten zu können.

 

Ja, Abschalten kann man auch auf dem Sofa. Das ist aber langweilig. Und sich dem ganzen irgendwelchen endlosen Serien der Streamingdienste hinzugeben, ist auch kontraproduktiv. Hat man ja irgendwann nichts mehr neues auf Lager für die noch anstehenden endlosen Stunden beim Training auf der Rolle. Und Arbeit bzw. zu tun hat man so oder so immer. Training hin oder her.

Also habe ich mich nach der Marathon DM vom 10. Oktober noch ein paar Tage ausgerollt, drei bis vier Tage mal wirklich das Rad stehen lassen und danach nach Lust und Laune gefahren. Meistens so im Bereich der Grundlagenausdauer. Hin und wieder auch mal ein paar Intervalle, wenn der Spaß danach vorhanden war.

Das sollte so bis Anfang November so bleiben. Bzw. war so mein Plan. Doch in der letzten Oktoberwoche kam es dann ganz anders. Man legt sich schlafen, erwartet, dass man am nächsten Morgen gut erholt aufwacht und geht seinem Tagesablauf nach.

Mein rechter Oberschenkel hatte da mal so ganz andere Pläne und meinte sich mal komplett außer Dienst zu stellen. Man wird also wach und jede Muskelbewegung tut weh. In der Nacht komisch gelegen, „dumm“ bewegt, das wird schon wieder. Wurde es aber nur mit mäßigem Erfolg. Na gut, Ruhetag, was soll’s. Das war die Nacht von Sonntag, 24. Okt. auf Montag. Dienstag ging es wieder und war auf dem Rad locker unterwegs. Mittwoch dann wieder Katastrophe. Dieses hin und her ging dann bis zum Sonntag, 31. Okt. Dann kam der komplette Ausfall und der Oberschenkel tat nur noch weh.

Das Spiel drehte sich nur. Morgens noch alles gut wurde es zum Tagesverlauf wieder schlimmer. Compex und BlackRoll waren nun meine Trainingsgeräte und sorgten für Milderung. Denn ab mittags war Konzentration fast schon unmöglich. Inzwischen bin ich wieder Schmerzfrei und hoffe bald wieder locker anfangen zu können und meine Zwangspause zu beenden.

Licht und Schatten

Doch wo Schatten ist, muss auch irgendwo die Sonne sein

Der Körper bekam nun doch eine Pause „all-inclusive“  und regte doch mal an, genauer über sich selbst nachzudenken. Ob ich daraus lerne oder gelernt habe, sehen wir dann im Oktober / November des kommenden Jahres.

Jedenfalls steht nun der Plan für das Training bis zum Saisonbeginn. Und ja, ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass er wieder im Frühjahr stattfindet. Alles andere wird sich zeigen und es wird kommen wie es kommt.

Auch mit dem Team soll es dank der Unterstützung von Chris und Andreas weitergehen. Wir planen eifrig und kräftig. Es bleibt also spannend und es wird auch gewiss immer etwas zu tun sein.

Bleibt gesund und genießt die Zeit,
euer Storchi

Bildnachweis
Titelbild von privat.
Bild im Bericht von sportograf.com

Schwarzwald Bike Marathon

Schwarzwald Bike Marathon

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Start Nordschwarwald Trophy

Schwarzwald Bike Marathon

Chris

Berichtet vom Schwarzwald Bike Marathon

Nach der Nordschwarzwald Trophy und gutem Training, stand für mich nun der Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen auf dem Programm.

Aufgrund der Pandemie standen zwei Strecken zur Wahl. Andreas und ich waren für die 60 Km gemeldet, welche mit 1250 Höhenmeter gespickt waren.

Aufgrund von Verletzung hat Andreas leider den Startschuss nie gehört, welcher bei bestem Wetter um 9:00 fiel. Mit dabei im ersten Block war ich und hielt die Fahne für das Team hoch.

Das Rennen ging sofort los wie die Feuerwehr, ein Schnitt von 30 Km/h war Pflicht für den Sieg. Bereits am ersten Berg sortierte sich das Feld und ich konnte mich in einer 10 Mann großen Gruppe nach vorne arbeiten.

Leider hat ein Sturz in der letzten Abfahrt noch ein paar Plätze gekostet, aber mit Overall auf 42 und AK 15 von 590 Startern ein fast perfektes Rennen.

Was mich noch mehr erfreute, das wir im Team gemeinsam die richtigen Rückschlüsse aus dem letzten Rennen gezogen haben und somit meine Leistung steigern konnten.

Start Nordschwarwald Trophy

Nordschwarzwald Trophy

Nordschwarzwald Trophy

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Start Nordschwarwald Trophy

Nordschwarzwald Trophy

Storchi

Berichtet von der Nordschwarzwald Trophy

Ein Rennen nach dem anderen finden jetzt nun auch in Deutschland wieder statt. Das erste Mal seit Langem, sogar drei Rennen an einem Wochenende. Somit fand am Samstag, 31.07.2021 die Nordschwarzwald Trophy in Schömberg statt und Sonntag, 01.08.2021 der Trail Giro Neustad a.W. sowie der Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen.

Da ich in Neustadt a.W. die letzten Jahre schon ein paar mal am Start war, und Seiffen eine doch recht weite Anreise ist, hatte ich mich für Schömberg entschieden. Denn dieses Rennen kannte ich noch nicht. Lediglich zum Ice Rider im Winter war ich dort einmal vor ein paar Jahren. Aber wann genau, weiß schon gar nicht mehr.

Mit dabei vom Team war noch Christian, so wie auch schon beim Erbeskopf Bike Marathon.

Gemeldet waren wir beide über die Langstrecke von 72 Km mit etwa 2100 Hm. Was mal wieder ein schnelles Rennen erahnen ließ.

 

Nicht nur ein schneller Start

Die Athleten:innen der Kurzstrecke gingen bereits um 08:30 Uhr auf die Strecke. Da waren wir noch beim Warmfahren und machten uns bereit für den Start um 09:00 Uhr, gemeinsam mit der Mittelstrecke.

Da der Start auf dem recht hoch gelegenen Parkplatz vom Berufsbildungswerk stattfand und wir erst mal etwas runter mussten, wurde das Ganze relativ schnell und auch hektisch. Jedoch war der Parkplatz oben organisatorisch dennoch die beste Lösung für Anreise, Parken und Startnummer holen.

Nach der hektischen Startphase und den ersten Trails sowie Anstiegen sortierte sich das Feld nach und nach immer mehr und die obligatorischen Grüppchen bildeten sich. Meine Wenigkeit befand sich in der 2. Gruppe oder auch Verfolgergruppe genannt.

Anfangs sorgte ich noch gut für Tempo. Und bremste gekonnt in den Trails ;-). So wie immer eben. Um dann etwas Kräfte für die 2. Runde und den 2x zu fahrenden Skihang sparen zu können, bewegte ich mich gegen Ende der ersten Runde in Richtung hinteren Teil der Gruppe.

Angekommen am  Skihang fuhr ich dann mein Tempo. Wechselte oben meine Flaschen und auf Ging es in die zweite Runde. Hier kam ich dann auch wesentlich flüssiger durch die Trails und extrem vielen Spitzkehren.

Ich lerne also noch dazu …

Und so konnte ich mit Michael Gross vom BM Cycling Team fahren. Bis von hinten der spätere 5. Platzierte auftauchte und mich an das Hinterrad von Daniel Schlilling hängte. Leider verlor ich dessen Hinterrad im letzten Trail und kam auch am Skihang nicht mehr an ihn heran.

Somit überquerte ich die Ziellinie nach ziemlich genau 3,5 Stunden auf Platz 6.

Christian fuhr auch sein Rennen konstant durch und versuchte seine Kräfte gut einzuteilen und konnte das Ziel in der Top 20 erreichen und wurde 18er. Wenn auch, er gern ein paar Plätze weiter vorn gewesen wäre, war er später dann dennoch zufrieden.

Ebenso war es auch für uns eine tolle Veranstaltung und hatte sich gelohnt hierher anzureisen.

Start Nordschwarwald Trophy

Bildnachweis

Titelbild vom Veranstalter: Eventservice Stahl. Video und Bild im Beitrag von Privat.

Trans Brdy s 211 UCI C2

Trans Brdy s 211 UCI C2

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Trans Brdy s 211 UCI C2

Trans Brdy s 211
UCI C2

Storchi

Berichtet von der Trans Brdy s 211

Nach dem Rennen beim Erbeskopf Bike Marathon und einem Rennfreien Wochenende ging es wieder ins Ausland. Eigentlich wollte ich nach Österreich, strandete aber in die tschechischen Wälder.

Die Salzkammergut Trophy in Bad Goisern / Österreich ist ein wahrer Klassiker der Extreme im Rennkalender der Mountainbiker. Dort gewesen war ich noch nie. Dieses Jahr sollte es endlich so weit sein. Auch seitens der Bestimmungen und von den Behörden wurde das Rennen freigegeben. Alles sprach für eine Teilnahme und meiner persönlichen Anwesenheit zur Startlinie. Bis ich den Wetterbericht eine Woche vor dem Start gesehen habe. Gemeldet war ich zum Glück nicht und somit war auch noch nichts bezahlt. Zuverlässigkeit vom Wetterbericht mehr schlecht als recht, dieses Jahr. Doch genau bei solchen Sachen kenne ich mein „Glück“.

Ich muss umplanen!

Rennen im Regen, sind schon nicht mein Ding! In gewissen Maßen kann ich das kompensieren, sonst sollte ich mir eine Hallensportart aussuchen. Aber in den Höhenlagen der Alpen, Starkregen bis hin zum Gewitter, war mir dann doch nicht ganz geheuer. Also machte ich mich auf die Suche in den einschlägigen Portalen und wurde auf der Seite vom Weltverband des Radsports UCI dann fündig und fand ein Rennen in Tschechien. Ich mag das Land und die Leute sehr. Gutes Essen obendrauf. Startgeld war auch günstiger und die Anreise je Strecke um 100 Km kürzer. Zu guter Letzt kein Gewitter, nur Regen in der Vorhersage bei einer wesentlich tiefer liegenden Region und um ein Vielfaches an kürzeren Abfahrten. Das sollte passen. Angemeldet und die Vorbereitung nahm seinen Lauf.

Anreise

Doch, kein Regen! Aber ordentlich Schlamm.

Nach einer überaus entspannten Anreise am Vortag, schaute ich mir noch einen Teil der Strecke an und holte schließlich meine Startunterlagen für das Rennen.

Bis zuletzt meinte, der Wetterbericht es regnet. Der Himmel war dunkel. Doch es blieb trocken. Das Rennen war erwartet schnell. Die immer wieder sehr schlammigen Abschnitte beeindruckten dem Tempo nicht wirklich sehr stark. Lediglich die Auf- und Abfahrten waren etwas kniffliger, da viele Wurzeln frei gespült waren. Nasses Holz, hat eben nicht sonderlich viel Grip. Aber ging.

Dennoch ist es so, das solche Rennen vom Feld zu gern, zu schnell angegangen werden. Was mich dazu veranlasste nach den ersten asphaltierten Kilometern, mein Tempo zu fahren. Auf die Gruppe zu verzichten und mich nach meinen Watt-werten richtete. Was zu einem fahren nach Zahlen wurde. Die Gruppe, welche ich ziehen lassen habe, konnte ich immer wieder mal sehen. War auch ein paar mal fast wieder ran gefahren. Besonders in den Anstiegen konnte ich mit meinem 36er Blatt, richtig Boden gut machen. Und ich konnte immer wieder sehen, dass die Gruppe nicht harmonierte. Die waren auf und dran sich gegenseitig kaputt zufahren. Gewiss habe ich für solche Spielchen keine Nerven und mache mich dann ehr selbst kaputt. Also war ich mit leichtem Abstand in Lauerstellung relativ gut aufgehoben. Und nach Rennhälfte zahlte sich mein Plan aus. Die Ersten fielen aus der Gruppe zurück. Versuchten es vergebens in meinem Windschatten und waren raus.

Startblock

Etwas Pech im Finale und doch wieder die Nerven verloren

Gegen Rennende bestand die Gruppe nur noch aus 3 Fahrer. Das war für mich der Zeitpunkt, mich nun einzumischen. Mit in der Gruppe war der einzig weitere deutsche Fahrer im Feld, Marcus Sölter.

Vorbei an Feedzone 2, gab es diesmal leider keine Flasche. Was den spärlichen Informationen der Ausschreibung zu Opfer fiel. Hoffe meine Betreuung, konnte wenigstens Feedzone 3 finden. Ich brauch zum Finale meine Cola, als Zuckerbooster.

Bis dahin warten war keine Option. Ich musste das Risiko gehen und schon mal meine Initiativen setzen. Dabei bin ich wieder in meine alten Muster verfallen und hab es dezent übertrieben. Ich spante mich vor die anderen und meinte mal wieder die halbe Welt zerlegen zu können. OK. Bis auf Marcus hat das geklappt. Danach habe ich mich mal so richtig schön ins schwarze Loch gefahren. Feedzone 3, blieb auch aus. Die letzten beiden AeroBee Gels in einem Schlag verdrückt und es kam wieder Licht ins Dunkle, um mich einigermaßen stabil ins Ziel zu retten, was mir in der Endabrechnung Platz 13 der UCI Elite Fahrer einbrachte, bei einer Fahrzeit von knapp unter 4 Stunden für 92 Kilometer mit 2100 Höhenmeter.

Es war dennoch ein schönes Rennen mit toller Strecke und ich komme gerne wieder.

Euer Storchi …

Bildnachweis

Alle Bilder in diesem Beitrag sind von Privat.