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IN EIGENER SACHE

Die von mir geschriebenen Texte, beruhen auf meine persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Ansichten.
Diese beruhen auf meinen Stand der Informationen. Daher können Sie auch von Informationen aus Wissenschaft, Verbände, Politik und Fachkenntnissen abweichen.

Auch können die Berichte durch Abbildungen von Logos auf Trikots, Bildern oder durch explizite Nennung von Sponsoren und Produkten, Werbung enthalten. 

Bei Fragen, Anregungen, Ideen oder auch Kooperationsanfragen schreibt einfach eine E-Mail an info@storchi-cycling.de oder über das Kontaktformular. Ich beantworte alle Anfragen, so schnell es mir möglich ist, solltet ihr aber mal das Gefühl haben, dass ich euch vergessen habe, hakt einfach noch mal nach.

Team Storchi Cycling

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Es war Mitte Februar als ich hier auf meinen Blog verkündet habe, dass ich das EBE Racing Team verlasse. Darauffolgend habe ich ein paar Tage mal ins Land laufen lassen, bis sich meine ehemaligen Teamkollegen Andreas und Chris bei mir meldeten.

Darauf kam dann die unweigerliche Frage, woher ich so spät noch ein Team gefunden hätte oder ob ich das Jahr wirklich ohne Team fahren möchte.

Dass ich kein Team gefunden habe, konnte ich sofort antworten. Da ich mich auch nirgendwo beworben habe. Auch für 2021 wird sich keines mehr finden. Das war klar zu dem Zeitpunkt im Februar klar. Aber für 2022 könnte man sich doch aus einer neutralen Position heraus für eins empfehlen.

Oder … ja oder …

Man gründet halt mal selbst ein eigenes Team. Durch die aktuellen Umstände findet der Saisonstart wieder später statt als geplant bzw. sonst die Jahre üblich war. Zu verlieren gab es auch nichts. So zogen wir drei praktisch los und schauten, was sich in den Umkreisen unserer Kontakte so für Möglichkeiten bieten.

So tasteten wir uns Stück für Stück nach vorn und schauten ganz unverbindlich. Sollte also das ganze nicht in die Richtung gehen, wo es hin sollte, hätte man es einfach wieder still und leise zu Grabe tragen können.

Doch es nahm seinen Lauf und wir spielten uns immer weiter ein. Gingen mit dem Thema Stück für Stück in die Tiefe. Eine Mappe konnte ich aus Berufswegen und Erfahrungen auch recht zügig ausarbeiten und so für uns die Arbeiten der Akquise weiter ausbauen.

Daraus ergaben sich neue Partnerschaften, wie mit dem Hauptsponsor Collective Mind, einem zukunftsweisenden Unternehmen mit dem Slogan „Die IT-Beratung von morgen“.

Ganz dem Trend, dass sich Hersteller von Uhren immer mehr für den Radsport interessieren und diesen Markt der Werbekommunikation für sich entdecken, freuen wir uns die Firma Hanhart, die Pioniere der Chronographen, als Partner gewonnen zu haben. In Sachen Unternehmensberatung steht die Firma Tanneberger Consulting an unserer Seite.

Neu aus dem Bereich Sport und auch erst ganz frisch als Marke gegründet ist Train Insane. Eine Marke der Firma Trendlabel And More aus Offenbach, mit der speziellen Ausrichtung auf Sportbekleidung. Nicht nur für Radsportler, sondern auch für Läufer, Triathlon, Leichtathletik und vieles mehr.

Partnerschaften gar fortzuführen oder wieder aufzunehmen ist natürlich etwas ganz besonderes. So wie mit der Firma Soprotec, den Spezialisten für elektronische Fahrtenbuchführung, Sicherheitslösungen oder u.a. auch Zeiterfassung. So, auch wenn es u.a. um Patente, Eintragungen von Marken, Designs oder Markenmustern geht, ist die Firma Schorr IP eine hervorragende Anlaufstelle.

Bei der Wahl des Materials freuen wir uns und vor allem ich mich selber darüber, weiterhin auf die Marke Radon verlassen zu können. Auch hier könnt ihr gespannt sein, was bald kommt.

Zu eurer Sicherheit beim Radtraining. Insbesondere, wenn ihr auf den Straßen unterwegs seid, lohnt sich ein Blick zu Dashbike. Einem Start-up aus meiner Heimatregion Jena und Leipzig.

Eine gesamte Übersicht aller Partner könnt ihr auch unten sehen oder auch auf der Seite Partner.

So freuen wir uns auf eine spannende Zeit und hoffen, dass ihr uns die Daumen drückt und auch weiterhin folgen werdet.

Materialbericht Garbaruk Kassette 12-fach 10-50 Zähne SRAM XD

Materialbericht Garbaruk Kassette 12-fach 10-50 Zähne SRAM XD

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Die von mir geschriebenen Texte, beruhen auf meine persönlichen Erfahrungen, Meinungen, Ansichten und dem Stand der mir vorliegenden Informationen. Daher können Sie vom Stand der Wissenschaft, Verbände, Politik und Fachkenntnissen abweichen.

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Kann man auf Ruhetage verzichten

Garbaruk Kassette 12 Fach 

Wer ist Garbaruk

Das Unternehmen GARBARUK ist auf der Basis eines Motorradsportteams entstanden. Über die Jahre des erfolgreichen Motorradrennsports konnten ein Team aus hoch qualifizierten und leidenschaftlichen Ingenieuren, Rennsport-Enthusiasten und Mechanikern aufgebaut werden.

Die Durchführung von Motortuning, Fahrwerkseinstellungen, die Entwicklung verschiedener Hochleistungs-Rennkomponenten – vom Lenker bis zu Motorelementen – all dies hat geholfen, bedeutende Erfahrung und wertvolles Wissen zu sammeln.

Nachdem der Bereich des professionellen Motorradrennsports verlassen  und an die Kinder weitergegeben wurde, konzentrierte man sich auf den Bau und die Herstellung von Hochleistung-Bike-Komponenten.

Seit mehr als 8 Jahren entwickelt GARBARUK nun Hochleistungs-Fahrradkomponenten in Kiew, Ukraine, mit kürzlicher Verlagerung nach Krakau, Polen im Jahr 2019.

Ziel ist es, Produkte herzustellen, das keine Kompromisse bei der Qualität und Funktionen eingehen muss. Die derzeitige Produktpalette besteht aus Antriebskomponenten, wie leichte Breitspur-Kassetten, Kettenblätter und anderes Zubehör.

Bei GARBARUK arbeitet man ständig an neuen Projekten, um die Produkte weiterzuentwickeln. Das Unternehmen verfügt über einen vollständigen Produktionszyklus, der mit dem Entwurf von 3D-Computermodellen beginnt, gefolgt von CNC-Fräsen und eloxieren aller Produkte. So findet die komplette Produktion in Polen statt.

Die Ausgangslage

Ende Frühling / Anfang Sommer 2020 habe ich nach einer Kassette für meinen Trainingslaufradsatz geschaut, welchen ich auch als Ersatzlaufradsatz für die Wettkämpfe benutze. Daher sollte die Kassette auch nicht allzu schwer sein.

Also war die Herausforderung etwas zu finden, das sich im Gewicht nicht allzu weit über meiner Referenz-Kassette befindet. Hierzu dient mir die Sram XX1 in der Abstufung 10-50 Zähne bei ca. 362g. Inzwischen gibt es ja hier auch eine Abstufung 10-52 bei ca. 377g. Dazu gehe ich aber gleich genauer ein.

Und natürlich sollte es sich in Sachen Preis im Rahmen halten.

Als großes Plus wäre dann noch zu erwähnen, wenn diese Kassette auch noch aus einem Block gefräst wäre, da dies ein Vorteil in Sachen Schaltperformance, Steifigkeit der Ritzel und Haltbarkeit bringt, da Nieten hier der Schwachpunkt sind und im System dem XD-Freilauf die Kassette aber aus einem „Block“ bestehen muss.

Mit diesen Kriterien mache ich mich auf die Suche und bin bei der Firma GARBARUK fündig geworden.

Die Eckdaten

 Somit fand ich eine Kassette mit den folgenden Eckdaten.

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Abstufung

  • 10-50 Zähne
  • 10-12-14-16-18-21-24-28-32-36-42-50
  • Bandbreite 500 %

Gewicht

  • 342g laut Hersteller
  • 321g selbst gewogen
  • 355g Sram Kassette laut Hersteller 

Fakten

  • Großes Ritzel: Aluminium
    (wie bei Sram)
  • Ritzel 2-11: Chromoly Stahl
    und aus einem Block
  • Aluminium-Spider
    in verschiedenen Eloxalfarben erhältlich

Preis

  • UVP des Herstellers: 235,- €
  • Onlineshop für ca. 229,50 € erhältlich
  • UVP des Herstellers bei Sram: 457,- € (goldene Kassette)
  • Sram Kassette Gold im Onlineshop für ca. 330 € 

Meine Erfahrung

Diese Kassette habe ich jetzt nun seit dem Sommer bis über den Winter im Einsatz gehabt.

Was mir direkt aufgefallen war, das ein Nachstellen vom Schaltwerk bei mir nicht notwendig war. Was natürlich auch daran liegt, dass ich hier die gleiche Nabe im Einsatz habe, wie bei dem Laufradsatz mit der Sram-Kassette.

Bei der Schaltperformance war ich positiv überrascht und habe das Gefühl hier gegenüber Sram eine Verbesserung wahrzunehmen. Es schaltet sich, ja wie sagt man, halt weicher, sanfter, die Gänge gleiten mehr als das Sie „reinknallen“. Ich musste anfangs schon schauen, ob wirklich ein Schaltvorgang stattgefunden hat. Ich denke mal die Fahrer von Shimano Komponenten wissen in etwa was ich meine.

Dabei bin ich eigentlich der Typ Fahrer, der es mag, wenn es eine klare Rückmeldung gibt und man weiß, da ist was passiert. Es hat eben was vom Rennfahrer, dieses kernige.

Aber das hat auch irgendwie was. Man kann sich zumindest daran gewöhnen.

Somit war bis hier her das Fazit positiv.

Was fehlt, ist die Laufleistung gegenüber Sram. Und da weiß man das man bei guter Pflege und pünktlichem Tausch der Kette sehr weit kommen kann.

Aktuell bin ich bei der GARBARUK Kassette ca. 2000 Km gefahren und läuft noch top. Den aktuellen Zustand im folgenden Bild.

Weitere Modelle

Inzwischen gibt es auch hier, wie bei Sram eine weitere Abstufung mit 10-52 Zähnen. Allerdings stellt man beim genauen Hinschauen fest, dass man bei GARBARUK etwas fleißiger war und nicht den Aufwand scheut die Abstufungen anzupassen, als einfach nur das größte Ritzel zu tauschen. Folgend mal die Abstufungen im Detail.

Sram und GARBARUK 10-50

10-12-14-16-18-21-24-28-32-36-42-50

Sram 10-52

10-12-14-16-18-21-24-28-32-36-42-52

GARBARUK 10-52

10-12-14-16-18-21-24-28-32-37-44-52

Man hat bei GARBARUK also die 3 größten Blätter bearbeitet, um den Sprung zwischen dem 1 und 2 Gang etwas abzumildern. Sram hingegen tauschte nur das große Aluritzel, was immer an den gefrästen Block angenietet wird.

Für Fahrer und Fahrerinnen von Shimano

Hier wird es auch noch mal richtig interessant. Den neben den XD-Freilauf bietet GARBARUK seine Kassette auch für Micro Spline an und das ist richtig fein, auch für Shimano Standard Freilauf. Das heißt, man kann auch seine aktuell bereits vorhanden Laufräder mit 12-Fach Kassette bestücken.

Natürlich kann ich in Bezug und Vergleich zu Shimano hier keine Auskunft geben.

Eine Übersicht der 12-Fach Kassetten von GARBARUK hier: klick mich

Bildnachweis

Alle Bilder in diesem Beitrag sind von Privat.

Ich bin dann mal weg …

Ich bin dann mal weg …

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Ich bin dann mal weg …

In Schnürschuhen durch Spanien – der Selbstfindungstrip eines TV-Spaßmachers

Elf Kilo Gepäck, sechs Wochen Reisezeit, 800 Kilometer Wanderstrecke – in dem Hörbuch „Ich bin dann mal weg“ schildert Hape Kerkeling seine abenteuerliche Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Sympathisch, authentisch, mit allen Sorgen und Ängsten berichtet der TV-Star als Sprecher seines eigenen Reiseberichts.

Mal emotional, mal mit leisem Humor, zeigt der bekannte Spaßvogel auch hin und wieder seine nachdenkliche Seite.

 

Dieses Hörbuch motiviert mich auch immer wieder dazu, einfach mal etwas zu machen. Nicht immer ewig darüber nachzudenken.

Und so war es, als vor nicht all zu langer Zeit sich Lisa (Eilsabeth Brandau) bei mir meldete und nach einer Übernachtungsmöglichkeit fragte.

Auf die Gegenfrage des warum, meinte Sie, mit dem Mountainbike Richtung Köln zu ihrem Trainer fahren zu wollen. Das war an einem Donnerstag. Sie wolle dann am Sonntag starten und ich könne ihr entgegenkommen.

Kurz darauf verschob sich das Ganze um einen Tag. Das war die Chance! Also packte ich Sie und schrieb Lisa das ich am Sonntag zu ihr kommen würde und wir dann die ganze Strecke von Schönaich nach Mainz gemeinsam fahren könnten.

Pro Strecke 200 Kilometer mit dem Mountainbike … Also 2x direkt hintereinander. Es gibt Leute, die haben schon Extremeres gemacht. Aber es war für mich trotzdem eine interessante Herausforderung.

Meine kleine Reise stand. Einen Tag einfach nur fahren und die Gedanken schweifen lassen. Die Landschaft anschauen und mein Gott is Mannheim hässlich! Das war mir ganz neu. Die Heimreise dann in Begleitung und netten Gesprächen.

 

Ich muss sagen, es ist definitiv was anderes als wenn man einfach nur eine „Schleife“ mit dem Rad fährt und dann wieder zu Hause – im „Alltag“ ist. Allein diese 2 Tage und außerhalb der eigenen Region und Wände, lässt ganz anders abschalten und nachdenken. Eine wundervolle Sache. Und wie schön die Natur Richtung Schwabenländle ist, herrlich.

Dazu habe ich mir dann die Route auf dem Garmin geladen und konnte wirklich unbesorgt vor mir dahinfahren. Keine Karten lesen und ewig Zeit verlieren. Google Map auf dem iPhone wäre mein Back-up gewesen und Tankstellen mit Karten im Regal soll es auch noch geben. Also alles sorgenfrei.

So war es dann auch. Die Kilometer purzelten nur so vor sich hin und ich genoss eine tolle Anreise und herzliches Willkommen in Schönaich.

Die Rückfahrt erwies sich als eine unendliche aber auch schöne Unterhaltung. Eine Frau Brandau ohne Zeitstress, ausreden lassen und mal zuhören. Da kommt es zu sehr umfangreichen Themen. 200 Kilometer auf dem Rad bieten da die besten Möglichkeiten und Zeitrahmen. Ich hoffe, Sie konnte es genau so genießen …

PS. Und ja klar … den Bericht wollte ich schon länger schreiben und lag auch eine Weile als Entwurf bereit. Aber es ist wie es ist und kommt wie es kommt. Es geht ja nix verloren 🙂 Nur für die jenigen die mir auf Strava oder Instagram folgen und jetzt den Zusammenhang des ganzen suchen sollten 😉