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IN EIGENER SACHE

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Ich bin dann mal weg …

In Schnürschuhen durch Spanien – der Selbstfindungstrip eines TV-Spaßmachers

Elf Kilo Gepäck, sechs Wochen Reisezeit, 800 Kilometer Wanderstrecke – in dem Hörbuch „Ich bin dann mal weg“ schildert Hape Kerkeling seine abenteuerliche Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Sympathisch, authentisch, mit allen Sorgen und Ängsten berichtet der TV-Star als Sprecher seines eigenen Reiseberichts.

Mal emotional, mal mit leisem Humor, zeigt der bekannte Spaßvogel auch hin und wieder seine nachdenkliche Seite.

 

Dieses Hörbuch motiviert mich auch immer wieder dazu, einfach mal etwas zu machen. Nicht immer ewig darüber nachzudenken.

Und so war es, als vor nicht all zu langer Zeit sich Lisa (Eilsabeth Brandau) bei mir meldete und nach einer Übernachtungsmöglichkeit fragte.

Auf die Gegenfrage des warum, meinte Sie, mit dem Mountainbike Richtung Köln zu ihrem Trainer fahren zu wollen. Das war an einem Donnerstag. Sie wolle dann am Sonntag starten und ich könne ihr entgegenkommen.

Kurz darauf verschob sich das Ganze um einen Tag. Das war die Chance! Also packte ich Sie und schrieb Lisa das ich am Sonntag zu ihr kommen würde und wir dann die ganze Strecke von Schönaich nach Mainz gemeinsam fahren könnten.

Pro Strecke 200 Kilometer mit dem Mountainbike … Also 2x direkt hintereinander. Es gibt Leute, die haben schon Extremeres gemacht. Aber es war für mich trotzdem eine interessante Herausforderung.

Meine kleine Reise stand. Einen Tag einfach nur fahren und die Gedanken schweifen lassen. Die Landschaft anschauen und mein Gott is Mannheim hässlich! Das war mir ganz neu. Die Heimreise dann in Begleitung und netten Gesprächen.

 

Ich muss sagen, es ist definitiv was anderes als wenn man einfach nur eine „Schleife“ mit dem Rad fährt und dann wieder zu Hause – im „Alltag“ ist. Allein diese 2 Tage und außerhalb der eigenen Region und Wände, lässt ganz anders abschalten und nachdenken. Eine wundervolle Sache. Und wie schön die Natur Richtung Schwabenländle ist, herrlich.

Dazu habe ich mir dann die Route auf dem Garmin geladen und konnte wirklich unbesorgt vor mir dahinfahren. Keine Karten lesen und ewig Zeit verlieren. Google Map auf dem iPhone wäre mein Back-up gewesen und Tankstellen mit Karten im Regal soll es auch noch geben. Also alles sorgenfrei.

So war es dann auch. Die Kilometer purzelten nur so vor sich hin und ich genoss eine tolle Anreise und herzliches Willkommen in Schönaich.

Die Rückfahrt erwies sich als eine unendliche aber auch schöne Unterhaltung. Eine Frau Brandau ohne Zeitstress, ausreden lassen und mal zuhören. Da kommt es zu sehr umfangreichen Themen. 200 Kilometer auf dem Rad bieten da die besten Möglichkeiten und Zeitrahmen. Ich hoffe, Sie konnte es genau so genießen …

PS. Und ja klar … den Bericht wollte ich schon länger schreiben und lag auch eine Weile als Entwurf bereit. Aber es ist wie es ist und kommt wie es kommt. Es geht ja nix verloren 🙂 Nur für die jenigen die mir auf Strava oder Instagram folgen und jetzt den Zusammenhang des ganzen suchen sollten 😉